Montag, 8. August 2016

Alternierende Masseschienen für Kontaktstrecken

Bei Kontaktstrecken wird oft empfohlen, stets die gleiche Seite zu isolieren. Das macht die Verdrahtung übersichtlicher und erleichtert so - theoretisch - die Fehlersuche. Doch das Vorbild macht es aus gutem Grund genau umgekehrt und wechselt in jedem Rückmeldeabschitt die Seite der isolierten Schiene.


Auch für die Modellbahn bietet sich dieses Prinzip an. Hier wie dort besteht nämlich das Problem der wandernden Schienenstöße: Der Isolierstoß zwischen zwei Rückmeldeabschnitten kann sich im Betrieb schließen. Beim Vorbild liegt das an plastischer Verformung der Schienenstöße, beim Modell ist die Ursache eher in unzureichender Fixierung der Schienen in Längsrichtung zu suchen.

Montag, 27. Juni 2016

Innenradlenker für schlanke Weichen

Bei Märklins schlanken Weichen kommt es mit manchen Fahrzeugen immer wieder zu Kurzschlüssen. Grund ist in der Regel ein zu geringes Spurkranzinnenmaß. Abhilfe schafft ein kleines Holzteil aus dem Lasercutter, das ich der Einfachheit halber als Innenradlenker bezeichne.


Er wird von oben eingesetzt und hält ohne Kleber. Obwohl er nicht ganz bis zur Schienenoberkante reicht, verhindert er, dass Räder mit ihren Spurkränzen den erhöhten Punktkontakten in der Weichenmitte zu nahe kommen.

Montag, 6. Juni 2016

Änderung des Zeitplans

Liebe Leser,

heute gibt es leider kein Update.Die Experimente mit herausnehmbaren Weichen dauern an. Mittlerweile habe ich ganz gute Fortschritte gemacht und die Trennkanten gelingen nun sauber. Leider kommt es immer wieder zu Rückschlägen, z.B. wegbröselnden Böschungen. Ich arbeite dran.



Montag, 16. Mai 2016

Experimente mit herausnehmbaren Weichen

Weichenantriebe sollten zu Wartungszwecken stets zugänglich sein. Mechanische oder elektrische Probleme können immer wieder mal auftreten. Da man sie nicht komplett verhindern kann, sollte man zumindest dafür sorgen, dass sie schnell behoben werden können, damit der Fahr- und Spielbetrieb rasch fortgesetzt werden kann.

Ganz klassisch kann man ein Loch ins Trassenbrett schneiden, so dass der Antrieb von unten erreicht werden kann. Das artet mitunter in Verrenkungen aus oder ist aus Platzgründen ganz unmöglich. Daher teste ich derzeit Methoden, wie man eine Weiche nach oben entnehmen kann, sogar dann, wenn sie rundum eingeschottert ist.

Montag, 25. April 2016

Strombegrenzung für Weichenantriebe

Prinzipiell kann man endabgeschaltete Weichenantriebe mit Schaltern statt Tastern ansteuern. Aber wenn der Antrieb aus irgendeinem Grund seine Endlage nicht erreicht, beispielsweise weil ein Schotterstein in die Mechanik geraten ist, fließt dauerhaft Strom und die Spule kann durchschmoren. Auch defekte Endschalter sind ein Ärgernis, wenn man sie nicht rechtzeitig entdeckt.


Die Schaltung, die ich heute vorstelle, verhindert die Zerstörung des Antriebs und zeigt automatisch an, ob und wo ein Problem vorliegt. Sie eignet sich besonders für Doppelspulenantriebe, kann aber auch für motorische Antriebe abgewandelt werden.

Montag, 4. April 2016

Zweite kleine Gleisplansammlung

Da sich meine erste kleine Gleisplansammlung gewisser Beliebtheit erfreut - sie ist mein am vierthäufigsten gelesener Artikel - ist klar, dass es eine Fortsetzung geben muss. Hier ist sie nun. Es sind ganz klassische Probleme der Planung mit starrer Gleisgeometrie: Zwischengeraden, Gleisabstand bei Steilkreuzungen, Kehrschleifen und Achter.

Montag, 29. Februar 2016

Reparatur einer schnarrenden Weiche

"Klick" - ein Impuls und die Weiche ist gestellt. So sollen Doppelspulenantriebe funktionieren. Doch beim C-Gleis findet man manchmal DKWs und Dreiwegweichen, die nur mit lautem Schnarrgeräusch arbeiten. Ein Video zeigt das Problem:

video

Ein Austausch des Antriebs bringt in der Regel keine Besserung, da das Problem in der Mechanik liegt: Der Anker erreicht seine Endlage nicht, da die Weichenmechanik vorher ihren Anschlag erreicht. Er federt stattdessen zurück, was zu dem unangenehmen Geräusch führt.